Schwäbischer Nachmittag mit Hanns-Otto Oechsle im "Vergiss mein nicht"

Am letzten Dienstagnachmittag besuchte uns der Mundartdichter, Autor, Maler und Kolumnist Hanns-Otto Oechsle im „Vergiss mein nicht“ und brachte unseren Gästen Geschichten, Gedichte und Anekdoten aus seinem Leben mit. Unter dem Motto „Lebenslang Schwoab“ berichtete Herr Oechsle von seiner eigenen Kindheit in Cannstatt und Geradstetten, über Schulzeit und Studium, Hochzeit und Kinder bis zu seinen Enkeln – und das alles (natürlich) auf schwäbisch.

„Da geht es über uns, s`Schaffa, s`Bhäbe, d`Schbroch, d`Kender, s`Essa ond Drenga…“ – „viel Guads ond Oiges“ und vor allem um den schwäbischen Humor wie Hanns-Otto Oechsle selbst seinen Vortrag beschreibt. Über „Difdale“ (für Nicht-Schwaben: Tüftler) aus Cannstatt, die Erfindung der Spätzlepresse, seinen Namen Oechsle, bei dem man auch gleich an den Wein denkt - der aber kein „Semsagräbbslr“ sein sollte – also nicht sauer, das schwäbische Nationalgetränk Most bis zum guada schwäbischa Grombira- oder Äbbirasalat. Denn für viele Schwaben gilt: „s`Essa schmeckt viel zu fad ohne en gscheida Kardofflsalad“. Den gab es heute zwar nicht aber „en guada Kuacha ond a Tass Kaffee/Tee dazu“. Vielen Dank an dieser Stelle auch an unsere fleißigen Kuchenbäckerinnen, die unsere Gäste an diesem Nachmittag mit Zwetschgakuacha und Kirschkuacha verwöhnt haben. Zum Thema Kinder und Essen gab es auch noch einen passenden Spruch: „mit Broda ond Soß werdet Schwoabakender groß“ (aber  „Gmias ond Salad“ derfad halt au nedd fehla).

Herr Oechsle wollte uns alle mit seinem Vortrag zum Schmunzeln, zum Lachen und zum Nachdenken bringen und dies ist ihm voll und ganz gelungen. Wir danken Herrn Oechsle für seinen Besuch und diesen besonderen schwäbischen Nachmittag.

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